
Kundenzufriedenheit ist heute viel mehr als nur eine Punktzahl aus einer jährlichen Umfrage. In einem Markt, in dem Kunden immer höhere Erwartungen haben, ist kundenorientiertes Arbeiten eine strategische Notwendigkeit.
Aber wie sorgt man dafür, dass Kundenzufriedenheit keine einmalige Anstrengung bleibt, sondern zu einem festen Bestandteil der Organisation wird?
Zu diesem Zweck gibt es internationale Normen Organisationen dabei helfen, das Kundenerlebnis professionell zu verwalten: von klaren Kundenversprechen über die Bearbeitung von Beschwerden bis hin zur Messung von Feedback.
Innerhalb der ISO 10000-Reihe gibt es vier Normen häufig als Grundlage für Organisationen angesehen werden, die Kundenzufriedenheit systematisch angehen möchten.
• NBN ISO 10001 — Verhaltenskodizes und Kundenversprechen
• NBN ISO 10002 — Beschwerdebearbeitung
• NBN ISO 10003 — externe Streitbeilegung
• NBN ISO 10004 — Messung und Überwachung der Kundenzufriedenheit
Diese vier bilden zusammen ein logisches Ganzes:
Versprechen → Beschwerde → Eskalation → Feedback & Verbesserung
Sie werden oft als Paket betrachtet, da sie sich gegenseitig ergänzen. Die ISO positioniert sie als Richtlinien für Kundenzufriedenheit im Qualitätsmanagement.
Diese Norm hilft Ihnen dabei, klare Vereinbarungen darüber zu formulieren, was Kunden erwarten dürfen.
Denken Sie daran:
• Reaktionszeiten
• Transparente Kommunikation
• Serviceversprechen
• Kundenorientierte Verhaltensgrundsätze
Das Ergebnis: Vertrauen und Beständigkeit in Kundenbeziehungen.
Beschwerden sind oft das direkteste Anzeichen für Unzufriedenheit bei Kunden. ISO 10002 bietet einen Ansatz, um Beschwerden korrekt zu bearbeiten und daraus strukturell zu lernen.
Diese Norm unterstützt Organisationen bei:
• ein transparentes Beschwerdeverfahren
• klare Verantwortlichkeiten
• schnellere Lösungen
• Verbesserung auf Grundlage einer Beschwerdeanalyse
ISO 10002 ist weltweit eine Referenz für das Beschwerdemanagement.
Manchmal lässt sich eine Beschwerde nicht intern lösen. ISO 10003 enthält Richtlinien für externe Formen der Konfliktbeilegung, wie beispielsweise Mediation.
Dies bietet:
• zusätzlicher Schutz für Kunden
• Reputationserhalt bei komplexen Fällen
• ein faires Eskalationsverfahren
Hier geht es um einen Leitfaden zur Kundenzufriedenheit.
Die Verbesserung der Kundenzufriedenheit beginnt damit, zu verstehen, was Kunden erleben.
ISO 10004 bietet einen Rahmen für:
• Zufriedenheitsumfragen
• Feedbackkanäle und Datenanalyse
• Trendberichterstattung
• kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen
Die ISO positioniert diese Norm als Leitfaden für die Überwachung und Messung der Kundenzufriedenheit.
Neben diesen vier Kernstandards gibt es zusätzliche Normen eine kundenorientierte Arbeitsweise weiter unterstützen, je nach Branche oder Kontext.
Einige Beispiele:
• NBN ISO 10008 – Kundenzufriedenheit im E-Commerce und bei Online-Transaktionen
• NBN EN ISO 18295 – Qualität in Kundenkontaktzentren
• NBN EN ISO 9001 – kundenorientiertes Qualitätsmanagement als breitere Grundlage
• NBN ISO 10018 – Einbeziehung der Mitarbeiter in die Kundenerfahrung
Diese Normen vor allem für Organisationen interessant, die Kundenzufriedenheit mit umfassenderen Prozessen wie digitalen Dienstleistungen, Kundenservice oder Qualitätspolitik verknüpfen möchten.
Normen Kundenzufriedenheit tragen dazu bei, Kundenorientierung konkret und professionell zu gestalten.
Zu den Vorteilen gehören:
✔️ Mehr Kundenvertrauen
✔️ Bessere Nachverfolgung von Beschwerden und Feedback
✔️ Konsistentere Dienstleistungen
✔️ Verbesserungsmaßnahmen auf der Grundlage messbarer Erkenntnisse
✔️ Stärkere langfristige Kundenbindung
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